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Gestern waren wir die Familie mütterlicherseits besuchen. Hierfür mussten wir in die etwa eine Stunde entfernte Stadt Sicincin gefahren. Wir waren zu siebt, Amel, ihre 3 Geschwister, Vater, Mutter und ich, in einem Auto für 5 Personen natürlich. Aber hier geht ja alles irgendwie. Auch wenn die angekündigte einstündige Fahrt letztendlich dreieinhalb Stunden gedauert hat. Endlich angekommen gab es natürlich wieder Unmengen zu essen, vor allem für mich, da ich ja immer alles probieren muss :-) Nach zwei Stunden verabschiedeten wir uns und ich dachte, es geht schon wieder zurück. Aber nein, wie ich dann erfuhr, war dies nur das Haus von einem der neun (!) Geschwister gewesen, die anderen würde man jetzt nacheinander abklappern. So ging dieser Besuchsmarathon schließlich bis spät abends und im Auto wollte ich nur noch schlafen. Immer diese riesigen indonesischen Familien ;-)
Was wirklich nicht so toll war an diesem Tag: Meine Kamera ist kaputt und ich kann keinerlei Bilder mehr von meinen Eindrücken hier schießen, ausgerechnet hier passiert sowas :-(
Heute war ein wirklich toller Tag: Ich bin zusammen mit Ayank, ihrem Vater und zwei weiteren Trainees, Elena und Lucie, zum Air Manis Beach gefahren. Das tolle an diesem Strand ist, dass es hier eine Insel gibt, die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Man läuft einfach durch das höchstens kniehohe Wasser zu Banana Island, so der Name der Insel (obwohl es keinerlei Bananen gibt auf Banana Island :-D ) War wirklich ein tolles Gefühl, auf die mit exotischen Pflanzen bewachsene Insel laufen zu können. Um sie herum befindet sich ein großes Korallenriff und auf der Insel kann man in Hängematten relaxen. Leider war der Strand selbst nicht sehr sauber und viel zu viele Leute da, weil eben gerade Ferien sind. Hiernach ging es noch zum Hafen in Padang, der leider ein reiner Industriehafen ist und dementsprechend hässlich aussieht. Hier gibt es aber eine ganz besondere Stelle, an der wir Halt gemacht haben. An einer Straße, die direkt an den Wald grenzt, kommen alltäglich Unmengen von Affen aus den Bergen herunter, um sich füttern zu lassen. Man kann ihnen Erdnüsse oder Kekse geben. Die Affen sie ganz zutraulich und holen sich ihr Futter direkt aus deiner Hand. War echt cool, mal freilebende Affen zu sehen. Schließlich haben wir den Abend noch mit echtem indonesischen Essen ausklingen lassen und jetzt bin ich richtig müde und falle erstmal ins Bett ;-)
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Wolfgang Lampert Hallo Melanie, deine Eindrücke faszinieren uns unheimlich. Respekt, wie du das alles meisterst. Aber das ausgerechnet jetzt deine Kamera den Geist aufgeben muss - kann ja echt nicht wahr sein. Gibt es evtl. eine Möglichkeit, dir eine zu schicken? Es wäre ja jammerschade, wenn du deine Erlebnisse nicht mehr festhalten kannst. Gebe uns kurz Bescheid. Bis auf weiteres - wir haben dich lieb. Bussi Dad und Inge PS: bei uns ist eine Hitzewelle mit 39 Grad - puhhhhh. Sonst ist alles ok :-)
Mel Hey Dad, ich habe euch eine Email geschickt, ich werde wohl hier eine neue Kamera kaufen :-)