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Wir haben uns am Freitagmorgen aufgemacht zu einem Strand in der Nähe des Flughafens. Der Weg dahin war mal wieder abenteuerlich. Wir waren 10 Leute und mussten uns zuerst einmal in ein Angkot quetschen. Danach ging es weiter mit einer Art Transporter an den Strand. Der Transporter war rundum geschlossen, man fühlte sich darin wie ein Flüchtling, der das Land verlassen will. Endlich am Strand angekommen, fing es an zu schütten wie aus Kübeln. Das erste Mal am Strand und dann regnet es -.- aber, was solls. Wir sind geblieben, haben ein bisschen gebadet und relaxt. Auf dem Rückweg mussten wir zunächst einmal durch ein Dorf, das direkt am Strand liegt. Die Leute hier starren einen nochmehr an als in der Stadt und sie sind sehr arm. An der Dorfstraße haben wir dann eine Stunde auf unseren Transport zurück gewartet, so ist das halt in Indonesien ;-)
Am Sonntag ist der höchste muslimische Feiertag, Nudul Fitri genannt. Das Haus ist mittlerweile blitzblank geputzt, Kekse wurden gebacken und allerlei indonesische Köstlichkeiten zubereitet. Die Kinder bekommen Geld geschenkt und meistens auch neue Kleider. Deshalb bin ich mit meiner Gastfamilie am Samstagmittag auf den Markt gegangen, um neue Kleider zu kaufen für Amel und ihre zwei Schwestern. Wie es auf diesen Märkten zugeht ist einfach unglaublich: Stand reiht sich an Stand, wo eigentlich mal eine Straße war, zwischendrin quetschen sich noch Motorräder und Autos durch die Menschenmassen. Man bekommt auf diesen Märkten einfach alles, jedes erdenkliche Essen, Früchte, Fleisch, Fisch (der einfach aufgestapelt auf einem Tuch in der prallen Sonne liegt und vor sich hin siecht...), aber eben auch Schuhe, Schmuck, Kleider, Möbel, Tiere und was sonst noch alles. Überall stinkt es furchtbar und man muss sich durch Menschenmassen und streunende Katzen quetschen. Aber letztendlich hat jeder gefunden, was er wollte. Hiernach gings mit meiner Gastschwester zu McDonald´s, mal zwischendurch köstlichen Junk-Food, statt immer nur Reis :-D
Hiernach haben wir uns noch mit ein paar anderen Trainees getroffen und sind an den Stadtstrand, an dem man leider schlecht baden kann, da er doch ziemlich dreckig ist. Nach einem leckeren Melonensaft ging´s schließlich heim.
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