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karibu rafiki!
Marahaba (guten Tag) << ja lena, dein dictionary bewährt sich)
heute sind jana und ich mit rose in die stadt, nach kakamega, gefahren... es war so sooo heiß im auto. aber immerhin konnten wir den luxus genießen, im gegensatz zu fast allen anderen hier in dr gegend.
auf dem weg konnten wir zeitweise nur schritttempo fahren, da einige Kenianer auf einem anhänger demonstrierten... eine kleine demonstration, bei der alle wild durcheinander riefen und eine kalenderseite von einem politiker in den händen hielten. genaueres konnten wir nicht in erfahrung bringen.
wahnsinn wie krass der unterschied zwischen zu arm und reich ist. da fahren wir gerade durch so ärmliche orte und zwei minuten später betreten wir einen sehr gut ausgestatteten supermarkt. unfassbar... und ein paar meter weiter betreten wir einen markt (da haben wir unsere ersten mangos erworben), auf dem die stände aus altem holz zusammen gezimmert sind. das sind zwei welten die da aufeinander treffen. auf dem markt konnten wir beobachten, wie ein verkäufer unter seinem marktstand ein lebendes huhn heraus zog, das an den füßen zusammen gebunden war. rose erklärte, dass die hühner lebend verkauft werden um dann geschlachtet zu werden).
neben den zahlreichen matatus (bullis als sammeltaxis) bieten in der stadt viele männer ihr fahrad (mit einem hübsch gepolsterten sattel) oder motorrad als transportmittel an. doch da wir mit rose mit dem auto unterwegs waren mussten wir diese dienste nicht in anspruch nehmen. Rose sagt, dass hier auf dem land nur einer von hundert einen führerschein hat (frauen kaum). << wir haben also eine sehr emanzipierte, ,moderne gastgeberin.
auch haben wir erfahren, dass sie hier kaum geburtstag feiern. einige kennen ihren auch gar nicht. Rose hat letztes Jahr zum ersten Mal ihren gefeiert. und im kinderheim machen sie es gewöhnlich so, dass sie am ende des monates für alle kinder die in dem monat geb hatten zusammen eine kleine feier machen. mehr ist auch finzanziell nicht möglich.
momentan müssen die kinder des heimes nach der schule immer wasser besorgen. heute konnte sherlock anne heruasfinden wo: in der nähe ist hier ein "stream" den die einwohner hier in anspruch nehmen, wenn es zu lange trocken ist (gerade regnet es zum ersten Mal, nachdem der Tag soo heiß war) und das gesammelte regenwasser in den riesigen kontainern nicht ausreicht. in dn nächsten tagen machen jana und ich mal einen spaziergang dahin.
bevor wir in die stadt gefahren sind hat sich der dorfpolizist uns vorgestellt der neben an sein office hat. ein alter netter mann... natürlich mit den worten "how are you?" and "welcome" <<< so wie 99 % der leute hier. oder auf kiswaheli "habari?"
im supermarkt wurde jana von einem vater angesprochen ob sie die begrüßung seines sohnes akzeptieren würde. dieser starrte jna mit großen ugen an.als jana ihn mit "jambo" begrüßte wandelte sich der gesichtsausdruck in ein breites lächeln um.
außer zwei anderen frauen habe ich auch keinen europäer in der stadt gesehen.
morgen früh um 10 uhr werden wir mit zur Kirche gehen. Der gottesdienst findet für die tumaini kinder aber nicht in der naheliegenden kriche statt, sondern in einem der klassenräume der schule. ich bin gespannt was uns erwartet. ich habe schon erfahren, dass die meisten hier christen sind und nur einige ausnahmen dem muslimischen glauben angehören.
kwa heri!
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