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Die Zeit bis zum Abflug am 3. Juni wird kürzer und kürzer. Was anfangs noch wage Planung war, nimmt mehr und mehr Formen an. Montenegro ist für uns nicht länger nur noch ein unbekanntes Land im Balkan, sondern mausert sich in unseren Augen langsam zu einer Must-See-Destination.
An dieser Stelle darf auch mal gesagt werden, dass sich unsere Bemühungen vermehrt auszahlen und wir die ersten Ziele bereits erfolgreich erreicht haben. Zum einen konnten wir erste Business Meetings vereinbaren und zum anderen können wir glücklichen Zuwachs in unserem Study Week Team vermelden, aber dazu später.
Montenegro, das touristisch am schnellsten wachsende Land Europas, wird in den kommenden Jahren an seine Kapazitätsgrenzen stossen. Daher wurde der Flughafen in Podgorica in den vergangen Jahren aufwändig renoviert. Doch ist diese Infrastruktur den wachsenden Touristenströmen gewachsen und kann dieser bei Bedarf ohne weiteres erweitert werden oder stellen sich planerische und andere Umweltaspekte in den Weg? Genau diesen Fragen werden wir bei unserem ersten Business Meeting am Flughafen auf den Grund gehen. Einen weiteren Termin konnten wir mit dem Rafting Unternehmen Eko Piva vereinbaren, das im Durmitor Nationalpark verschiedenste Outdoor-Aktivitäten anbietet. Natürlich werden wir es uns nicht nehmen lassen, nach dem Treffen an einer Rafting Tour teilzunehmen und vor Ort zu prüfen, wie „eko-friendly" ihr Angebot in Wirklichkeit ist.
Ein weiteres Highlight wird der Besuch bei Lustica Development in Tivat sein. Lustica Development ist ein Tochterunternehmen von Samih Sawiris Orascom Development, das nebst touristischen Megaprojekten in der ganzen Welt auch das Andermatt Swiss Alps Projekt entworfen hat. Das Projekt in Montenegro soll 2.350 Wohneinheiten, acht Hotels mit einer Gesamtkapazität von 2.200 Zimmern, einen Yachthafen an der Adria und einen 18-Loch-Golfplatz bieten und soll auf den drei Pfeiler der Nachhaltigkeit (Ökologie-Ökonomie-Soziales) gebaut werden. Vor Ort, wo die Bauphase bereit angelaufen ist, werden wir uns mit dem zuständigen Direktor treffen und freuen uns, einen Einblick in ein solches Projekt zu erhalten.
Laufend werden wir euch über weitere Treffen informieren, doch kommen wir nun zu unserem Gruppenzuwachs. Nachdem niemand von uns im Stand war, sich der montenegrinische Sprache in kürzester Zeit anzunehmen, haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Dolmetscher gemacht. Im Internet sind wir auf den Verein „Begehbar" gestossen, der sich für einen fairen Tourismus in den Balkan einsetzt. Der Verein wurde vom Schweizer Roger Humbel und dem Slowenen Miha Knavs ins Leben gerufen, beide verfolgen die Idee, Tourismus mit interkulturellem Austausch und humanitärer Arbeit zu verbinden. Mit Miha Knavs konnten wir nun den perfekten Dolmetscher (Serbo-Kroatisch/Englisch) und Fahrer finden, der uns zusammen mit Roger Humbel während der ganzen Reise begleiten wird. Roger Humbel seinerseits wird uns mit seinem Wissen über Montenegro und den Balkan die Kultur näher bringen und uns Einblicke in das tägliche Leben in Montenegro ermöglichen, die wir ohne fremde Unterstützung kaum erhalten hätten. Wir freuen uns bereits jetzt auf viele interessante Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, sowie die beiden in unserem Team begrüssen zu dürfen. Herzlich Willkommen! Besuch die Webseite der beiden und erfahre mehr über ihre Idee und über verschiedene Balkanreisen, die sie anbieten - http://www.begehbar.org.
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