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Ab in den Flieger, mal die Welt erkundschaften mit Cammy Bell, Georg Pesch und Daan Halma
Michael Thumfart gefällt das
Mit dem Bus zum Flughafen voller Freude auf das nächste Ziel - Singapur. Nach vier Stunden Flug mit einer sehr fragwürdigen Airline, Tiger Airways, landeten wir heil und sicher am Changi Airport. Nachdem der Flug gebucht war, bekam ich die Info von Georg, dem deutschen Mitreisenden, dass 2008 bis heute die besagte Airline ein Flugverbot in Australien hat. Grund dafür ist die Gefährdung des australischen Luftraums.
Bei der Passkontrolle war noch ein Einreisedokument auszufüllen auf welchen auch groß zu lesen war: „WARNING: Death for drug trafficers". Einmal eine etwas andere Begrüßung J. Wie wir erklärt bekommen haben, sind in 2007 Hinrichtungen an 147 Singapurer vollzogen worden, das sind 0,2% der Gesamtbevölkerung.
Und so nebenbei hier sind Kaugummis gesetzlich verboten.
Angekommen im „Beary Best Hostel" legten wir einen kleinen Spaziergang zu Clarke Quay ein. Der Partymeile in Singapur und sahen, dass das nicht ganz unsere Kragenweite war. Zwölf Euro für eine Halbe Bier, herrlich. Also ab zu unserem bekannten alten Freund 7-ELEVEN. 24h günstiges Trinken an jeder Partystraße, das würd ich mir für Österreich auch wünschen. Jedoch die Partystraße war echt sehenswert extrem sauber jedoch überall zu finden waren betrunkene Leute von 20 bis 60-jährige. Wenn die Singapurer können, dann schlagen sie über die Stränge, das hat man hier gesehen.
Am Samstag nach geplanten fünf Stunden Schlaf, um den Trip auskosten zu können wurden es sieben und so suchten wir nach essbaren um zwölf Uhr mittags.
Jetzt beginnt Sightseeing für Fortgeschrittenen. Zu Fuß unterwegs um alles zu bestaunen. Von der Skyline über das Wahrzeichen Singapurs, ein wasserspuckende halb Löwe, halb Meerjungfrau Kreatur zum Marina Bay Sands, einem irren Hotel mit allem was das Herz der Reichen begehrt. Auf dem Weg dorthin sahen noch Überreste vom Formel 1 Grand Prix und ein Fußballfeld in das Meer gebaut. Warum muss hier alles so außergewöhnlich sein? Mir gefällt es aber, Architekt müsst man hier sein.
Nach dem starken Sightseeing machten wir uns auf den Weg zum Zoo, der Schrei der Wildnis rief. Night-Safari-Time. Echt lässig aufgezogen. Die hatten alle möglichen Tiere dort von Elefanten, Löwen bis zur Fledermaus. Apropos Fledermäuse, das war das beste Erlebnis dort. Wir konnten in den Käfig mit 30 Fledermäusen. Überall sind sie herum geflogen, zwei von vorne ein von der Seite und ich spürte bloß den Luftzug des Flügelschlags. Zurück von der Safari noch ein kleines Intermezzo mit Tieren. Im Fisch Spa ließ ich mir meine Füße massieren, kitzeln oder abbeißen, weiß da den korrekten Ausdruck nicht, ist jedenfalls komplett genial einen Schwarm Fische rund um deine Füße zu haben die Teile der Haut abfressen. So weiche Füße hatte ich schon lange nicht mehr.
Sonntag Cammy reiste ab und versäumte so den besten Tag in Singapur. Den morgen ein weiteres Mal verschlafen gings um halb 12 mit voller Energie in den Tag. Gleich zum Start in den Tag begegnete ich einem Ladyboy, na herrlich, was gibt es besseres. J Mit einem vollen Magen von einem chinesischen Frühstück lotsten wir uns durch den Jungle namens U-Bahn-System nach Sentosa Island, einer Insel die man als riesenge Unterhaltungsstädte betrachten kann. Mit all möglichen Attraktionen und Stränden und vor allem Strandbars, was mein Favorit war. Nach der Night-Safari ging es jetzt ab in die Underwater World. Mit Haien und Delfinen, jedoch nicht im selben Becken. War ganz amüsant.
Nach dem wir auch die Tiere des Meeres sahen, suchten wir die besten Plätze für die Wasser-/Lichtshow mit der Skyline von Singapur als Hintergrund. Wände aus Wasser wurden in den Nachthimmel katapultiert, darauf Bilder projiziert und mit Musik und tausenden von Seifenblasen untermalt, es war stark beeindruckend.
Zum Schluss unserer Reise wurde noch das Nachtleben an einem Sonntag ausgecheckt, was beeindruckend war. Zuerst hatten wir eine nette Konversation mit einem Touristen, welcher sich über seinen schwulen Bruder beklagte, weil er ihm alle Männer wegnimmt und der uns noch seine Schwester anbieten wollte, sie ist eine Hure und auf die Frage was er hier mache antwortete er: „This is a holiday with my family." Genial J
Ins Taxi gestiegen und ab in einen Club. Der Bass der Boxen massierte mir die Beine während auf der Bühne eine thailändische Band für Musik sorgte. Das erstaunende daran war, das hier für fast jeden Song eine neue Sängerin die Bühne betrat. PS: Sie spielten zwei Stunden.
Montag brachte uns der Flieger wieder nach „hause".
Schöne Grüße nach HAUSE
Mike
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