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Planung für unseren Trip nach Yangshuo:
Simon: „hey, hab da etwas von einem Ort in China gehört, der soll ziemlich cool sein. Seht euch mal die Fotos an."
Ich: „Genial, da müssen wir hin!"
Dann sonntags treffe ich wieder Simon: „Wir, Max, ich und vielleicht Hannah, haben gesagt, dass wir am Dienstag nach Yangshuo wollen bist du dabei?"
Simon: „Ja, sofort!"
Ran an den Computer und alles durchplanen. Oh sch*** in China muss man ja zuerst ein Visum beantragen. Montag früh zum Immigration Building -> Für mich und Max wird das Visum erst Donnerstag bereit stehen. Naja kleiner Rückschlag.
Neuer Plan: Hannah und Simon bekommen das Visum wie geplant am Dienstag bzw. Simon hat es schon am Montag. So probiert es das Dreamteam von Österreich einfach am Mittwochnachmittag ob vielleicht doch die Reisepässe schon bereit liegen. -> NEIN zwei Stunden Fahrt nur für eine kleines Maci-Abendessen. Hannah und Simon brechen schon mal auf in das Idyll Yangshuo. Österreich kommt einen Tag später nach mit einem Overnight-bus von Shenzhen nach Yangshuo. Innerhalb von zehn Stunden sind wir schon an unserem Ziel ankommen, nur es war eine Tankstelle an der schon eine Wagen bereit stand um die uns, die Touristen, abzocken. Es war genauso, wie im Internet geschrieben stand - Danke Internet.
In unserem Hostel „Trippers" J eingecheckt, setzte ich mich auf die Terrasse um den Sonnenaufgang zu sehen. Es war traumhaft schön und vor allem gab es keinen Stadtlärm. Ich war so froh wie ich einen Chinesen in 500 Meter Entfernung hörte als er gerade einen großen, mächtigen Grünen aus dem Innersten seines Körpers presste. Ich konnte es hörenJ, in Hong Kong hört man gerade das Auto das bei einem vorbeifährt oder die nächste Baustelle.
Als alle erst mal auf waren ging es mit dem Rad an den Fluss und wir starteten eine Bambusboot Fahrt in mitten von Bergen mit etwas Nichts. Unser „Bootsfahren" Pijou war das Highlight dieses Tages. Immer für ein Bier zu haben und ungehemmt nach dem ersten Schluck. Drei Stunden lang hatten wir eine herrliche Unterhaltung mit ihm. Wir sprachen nicht Manderin er nicht Deutsch, aber wir hatten den größten Spaß. Einfach herrlich.
Anschließend waren wir Besucher der light Show von Yangshuo. Also das war dann wirklich unbeschreiblich. Von dem Choreografen der auch die Eröffnung zu Beijing 2008 gestaltete, inszeniert, brachten uns geschätzte 500 Akteure in eine Traumwelt mit einer Kulisse die seinesgleichen sucht. Das Alles im Paket brachte mir 50 Minuten Gänsehaut.
Um diesen wirklich perfekten Tag abzurunden besuchten wir noch die Rooftop-Bar von Jugendhostel Mankey Jane. Am Dach des fünf-stöckigen Gebäudes hatte man die perfekte Aussicht über diesen traumhaften Ort. Nur ein Tempel in Yangshuo war höher - ein kleiner Kontrast zur altgewohnten Großstadt, Hong Kong.
Okay mir fällt gerade auf, dass ich fast endlos schreiben könnte. Keine Sorge jetzt gibt's eine Kurzfassung von den weiteren zwei Tagen. J (Damit ich auch noch was zu erzählen habe!)
Samstag folgten noch eine Bambusboottour im Naturreservoir mit einmaliger Aussicht und ein weiterer Besuch im Monkey Jane.
An unserem letzten Tag borgten wir uns Roller aus. Da war einfach alles ein Abenteuer.
Als erster der Verleih.
„Ja wir haben drei Roller, aber probiert sie zuerst mal aus, weil sie sind in keinem guten Zustand."
Okay Gas und Bremse funktioniert, also ab geht's. Helm gab es keinen, dafür musste man keinen Ausweis vorlegen. Wir anscheinend in China nicht zu ernst genommen. Sie haben uns aber sehr wohl gefragt ob wir in der Lage sind einen Roller zu fahren. 100 Kilometer fuhren wir durch China, wo wir einigen Kühen und Schlaglöchern in den Schlaglöchern ausweichen mussten. Grundsätzlich wird dort vor jeder Kurve einmal gehupt um dem eventuellem Gegenverkehr zu zeigen - „hey ich komme!". Die spätere Fahrt in der Stadt war dann richtig atemberaubend. Regeln sind hier fehl am Platz. Kreuzungen und Kreisverkehre waren der Höhepunkt. Quer durcheinander gefahren und die Richtung im Kreisverkehr spielt keine Rolle. Generell werden Sperrflächen als Parkplätze verstanden und die wichtigste Ausstattung ist die Hupe. Wir waren schlussendlich selbst überrascht, dass wir alle heil wieder zurück in unser Hostel kamen.
Zusammengefasst, war das der beeindrückenste Trip den ich bis jetzt hier erlebte.
Hoffe die Fotos können alles irgendwie zeigen, wie es dort war.
Schöne Grüße nach Hause
Mike
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