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Ja, jetzt geht es also los mit unseren Bloginhalten. Wir sind in Hongkong!
Der Fug mit Thai Airways war wieder gut. Da wir ja schon ziemlich müde waren, als wir in München losgeflogen sind, war unsere Hoffnung, dass wir im Flieger schlafen können gar nicht so falsch. Thai Airways ist da immer recht strickt. Kaum losgeflogen, schon gibt es was auf die Gabel und danach werden alle Schotten geschlossen und das Licht geht aus. Prima, ab jetzt konnten wir ganz gut schlafen, zumal der Flieger nicht voll besetzt war. In Bangkok noch 2 Stunden Aufenthalt und dann auch gleich weiter bis nach Hongkong, wo wir um 19:45 Ortszeit ankamen. Der Flughafen auf Lantau Island ist wirklich riesig. Gleich nach dem Aussteigen aus dem Flieger mussten wir erst mal in einen Zug umsteigen, um unser Gepäck einzusammeln. Immigration war auch ganz easy und ging sehr zügig. So gehts also auch! Trotz der Ausmaße des Flughafens war dann unser Gepäck viel schneller auf dem Band als wir uns erst mal eine Rauchen konnten. Denn als wir zum Gepäckband kamen, drehte es sich nicht mehr und von unseren Koffern erst mal keine Spur. Erst als wir das Gepäckband komplett umrundet hatten, standen da zwei einsame Koffer herrenlos herum, die uns gehörten.
Mit den ersten soeben getauschten Hongkong Dollar ging es dann zum MTR Schalter, wo wir uns eine sog. Octopuscard kauften. Diese wird es uns also ermöglichen, in HK kreuz und quer mit allen Transportmöglichkeiten hin- und her zu reisen. (gilt für U-Bahn (nennt sich hier MTR), Fähren, Trambahnen, Busse, Peak-Bahn und man kann sogar damit einkaufen gehen).
Schnell hatten wir den Airport Express gefunden und sind auch gleich Richtung HK damit losgebraust. Super, die hat sogar Teppich auf dem Boden und ist schnieke sauber! Da können sich unsere S-Bahn-Schmierer ne Scheibe abschneiden. Nach erstem Suchen und Startschwierigkeiten, die richtige Umsteigeverbindung bis nach Yau Ma Tei zu finden, waren wir dann aber doch um 22:00 im Hotel. Hotel City View direkt an der MTR-Station Yau Ma Tei ist ordentlich, sauber und gepflegt. Das Zimmer ist kein Tanzsaal, aber für uns istˋs in Ordnung.
Am Freitag in der Früh, gingˋs dann auch gleich los. Wir wollten ja ein Tab oder zwei kaufen. Über entsprechende Einkaufsmöglichkeiten hatten wir uns im Vorfeld schon schlau gemacht, und diese auch brav mit Klebepfeilen (neben allen anderen Sehenswürdigkeiten,die wir uns vorgenommen haben) markiert.
Erneute Schwierigkeiten mit den diversen Richtungen und Stationsnamen der MTR lassen uns immer wieder mal länger im Bahnhof verweilen, als wir uns das wünschen. Gut, dass wir immer mehrere Stadtpläne dabei haben, wo wir immer wieder nachsehen müssen,wie die Endstation oder auch die Straße, zu der wir wollen genau heißt. Für uns heißt hier fast immer alles gleich, oder ist so ähnlich geschrieben und liegt doch ganz wo anders. Also immer besser 2-3 mal hingucken!
Den Freitag haben wir also komplett mit Sightseeing verbracht, sofern es auf dem Weg zu den diversen Computerstores lag oder eben ganz in der Nähe davon.
Einen teil der Strecke haben wir unterwegs mit der 2-stöckigen Straßenbahn zurück gelegt. Auch hier erst mal wieder etwas Anlaufschwierigkeiten, welche Richtung,welche Haltestelle usw. Als wir so hilfesuchend an den Linienplänen standen und gleichzeitig auf den Stadtplänen (mit den deutschen Straßen-Namen - nicht die Hühnerfuß-Kritzel!) nach der geeigneten Station suchten, bot uns ein Herr mittlerein Alters und Europäischem Aussehen seine Hilfe an. Das war sehr nett und endete damit, dass wir gemeinsam in die Straßenbahn stiegen und er uns einiges von HK zeigte und erzählte. Nebenbei erfuhren wir, dass er Rechtsanwalt aus Great Britain ist,der seit 15 Jahren hier lebt, zuvor auf Neuseeland und Australien war, wie die Arbeitsbedingungen so sind, und hatte eine lustige Unterhaltung über Fußball und alles mögliche mit Ihm. Und dann kam heraus, dass er in Deutschland studiert hat und so sprach er mit uns auch recht gutes Deutsch. So klein ist die Welt.
Wer glaubt, dass es in HK alles gibt, was man sich vom Elektronikmarkt so vorstellt, der irrt hier leider. Hier ist man doch auf bestimmte Hersteller und Marken begrenzt und hat nicht die breite Auswahl. Am Nachmittag hatten wir dann auch Reiners Tablet PC erlegt. Jagd war erfolgreich.
Meine Wunsch-Tab war da nicht so einfach. Und so endete es dann eben mit dem gleichen, wie Reiners, allerdings aus einem anderen Store.
Damit bewaffnet, und einem dicken Muskelkater (für den nächsten Tag) und nach mindestens 2000 Stufen und ich weiß nicht wie vielen zu Fuß zurück gelegten Kilometern waren wir dann abends mehr als geschafft (und so gegen 23:30 wieder im Hotel).
Angesehen haben wir uns so ganz nebenbei noch den Status Square, das HSBC Hauptgbäude mit toller freischwebender Innenarchitektur, die Bank of China, die St. Johnˋs Cathedral (wo justament eine Chinesische Hochzeit stattfand und wir ein bisserl Zaungäste waren), entland der Duddle Street bis zur breiten Treppe mit den alten Gaslaternen. Dann den Berg hinauf, an diversen Kolonialbauten vorbei bis zu den Midlevel-Escaltors. Diesen folgend sind wir dann quer durch SOHO bis an den höchsten Punkt der Escalotors glangt. Das war schon sehr beeindruckend, da es teilweise sehr steil und dann wieder flacher den Hang hinauf geht. Morgens - zur Rush-hour - laufen die Escalotors von oben nach unten, später und am Nachmittag dann von unten nach oben. Das war unser Glück.So mussten wir zumindes nicht hinauf laufen, was bei dem Wetter hier doch extrem schweißtreibend gewesen wäre. Aber runterwärts waren es dann schon allein 1000 Stufen, bis wir wieder am Ausgangspunkt der Escalators angelangt waren.
Bis zum Abend und unserer Rückkehr (nach ca. 14 Stunden) hatten wir dann sicher mehr als 2300 Stufen hinter uns.
Fürˋs Essen hatten wir an diesem Tag nicht so richtig Zeit, aber auf dem Weg ins Hotel zurück, haben wir uns dann bei einem Chinesen mit Fingerzeig (weil Hühnerkratzer auf einem Papier von uns nicht gelesen werden kann) ein bisserl was zum Mitnehmen bestellt. Wir wollten noch noch ins Zimmer und die Füße hochlegen. Das Essen hat sich dann als eine Gemüsesuppe mit Nudeln und Hühnchen herausgestellt. Es war ein Überraschungsmenü, da wir uns eigentlich etwas ganz anderes darunter vorgestellt hatten. Aber es war heiß, lecker und obendrein auch noch billig.
So gestärkt sind wir dann auch recht schnell ins Bett gefallen und eingeschlafen.
Jetzt hoffen wir, dass unser morgiger Tag ein wenig ruhiger wird. (werˋs glaubt.....)
Eure Nilpferde, die langsam ganz abmagern. (ooooccchhhhhh).
PS: das mit den Fotos will heute nicht so recht. Also Foto-Upload kommt in Kürze.
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