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Am Montag Abend wurden wir (5 Mädchen + 2 Jungs) abends abgeholt um nach JoBurg gebracht zu werden. Dort an der Bus Station haben wir dann auf unseren Intercape Bus nach Maputo gewartet.. und haben gebangt, dass wir ueberhaupt mitgenommen werden, weil wir kein Visum fuer Mozambique hatten. Zum Glück ist alles gut gegangen und morgens um 5:00h sind wir an der Grenze angekommen. Jetzt mussten wir unser Visum ergattern.. wir wurden von ziemlich unfreundlichen Beamten von Schalter zu Schalter weitergereicht. Nach über einer Stunde hatten wir unser Visum immer noch nicht in der Hand, und der Busfahrer wollte dann ohne uns weiterfahren. Gerade noch so haben wir dann noch zum glück unsere Reisepässe inklusive Visum zurück bekommen.
Um 8:00 waren wir dann endlich in Maputo. Nun mussten wir unseren Backpacker finden.. leichter gesagt, als getan. Eine Mitarbeiterin von Intercape hat dann gemeint, dass sie uns ein Taxi ruft, denn die taxis an der bus station "will kill you", waren ihre Worte. Also sind wir dann endlich in einem sicheren (aber total überteuerten) Taxi zu unserem Backpacker gekommen - der lag leider total auserhalb.. zwar wunderschön am Strand, aber am Ende der Welt. Nach einer Dusche sind wir dann wieder los um die Stadt anzuschauen. Mit dem Maxi-Taxi sind wir dann zum Mercato Municipal um einkaufen zu gehen.. allerdings hatten wir noch keine Medicais (mozambiquesche Währung). Also haben wir uns auf die Suche nach Geldautomaten begeben. Gefunden war zwar schnell einer - aber funktioniert hat leider keiner. Nach einer Stunde hatten wir dann einen funktionierenden gefunden und konnten endlich etwas zu essen kaufen und dann auf dem mercato ein bisschen zu shoppen.
Auf dem Weg zum Taxistand haben wir leider die Bekanntschaft von unangenehmen Leuten gemacht.. ein paar junge Männer wollten Geld von uns, weil sie uns angeblich den Weg zum Taxistand gezeigt hätten. Wir waren Miro und Jonas dabei hatten, die dann die Situation geklärt haben. Wir hatten echt Angst, dass bald einer ein Messer aus der Tasche zieht. Schockierend war auch, dass total viele Leute um uns rum standen, aber kein einziger geholfen hat. Nachdem Jonas dem einem dann 2Rand zugesteckt hat, hat sich dann alles zum Glück geklärt. In einem Maxi Taxi gings dann wieder zurück zu unserem Backpacker ( 30 Leute in einem Auto für 12)... es war eine anstrengende Fahrt, aber wir waren einfach nur noch alle froh heim zu kommen.
Zum Fussball schauen sind wir dann mit den Australiern, die auch in unserem Backpacker waren, in eine Kneipe und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen..
Am nächsten Morgen gings dann auf nach Bilene. Dort angekommen haben wir uns wie im Paradiesgefühlt!! Strand, Palmen, türkisenes Meer.. der Campingplatz direkt am Wasser: ein Traum. Leider wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass wir die nächsten Tage hier leider im Regen verbringen würden. Doch wir hatten trotzdem immer extrem viel Spass, haben viel Zeit auf dem Markt beim feilschen mit den Händlern verbracht und haben unsere(leicht rassisistisch angehauchten) Nachbarn ein wenig ausgenutzt - wir durften ihre komplette Campingküche mitbenutzen und sie haben uns mit ihrem Boot aufs Meer gefahren. Abends haben wir es uns mit Shrimps, Wein und Lagerfeuer gut gehen lassen.
Am Samstag, unserem Abreisetag nach Maputo, gab es natürlich wieder mal Probleme mit dem Shuttle.. aber wir haben es schließlich geschafft abends in Maputo anzukommen (diesmal in einem besseren Backpacker :) )! Sonntag Morgen mussten wir dann leider heimfahren..
Kaum in Potch angekommen war schon wieder Action. Verenas Abschied stand bevor.. am Dienstag sind wir los zum Flughafen und haben auf dem Weg dahin noch einen Zwischenstopp in der Soweto Mall eingelegt: unglaublich wie so eine Mall zwischen all den Wellblechhütten stehen kann.
Und heute, am Donnerstag, wurden wir zu einem Game Drive eingeladen - einfach geil!!! ich habe meine ersten Giraffen, Zebras, Kudus, Sträusse, Antilopen, .. direkt live gesehen!! =) sowas kann man einfach nur hier erleben!
Morgen steht leider schon der nächste Abschied vor der Tür: Sarah fliegt heim.. solangsam bin ich trainiert im Abschiednehmen.
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