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Nun wirklich die letzten Einträge. Ich sitze im gemütlichen Livingroom, nur noch begleitet von Sarah Ann, der Retriever Hünding von Chris und John, schaue ins frische Laub des Waldes hinter dem Haus und nehme Abschied. Vieles hat sich im letzten Moment noch geformt, ein paar Ideen sind, glaub ich gut und zu gebrauchen. Auch in unserem Kontext!
Hier noch ein paar Namen und Gedanken:
Es lohnt sich
- Diana Butler Bass
- Henry Nouwen
- Barbara Brown Taylor (Leaving Church, zum Thema „Parship Associate")
- Brad Braxen
im Internet auf youtube nachzuschauen
Ulrike und ich haben noch ein paar Themen „zurecht geschnitten":
„Embodyment" beim Predigen: Es geht um mehr als die Frage des Verinnerlichens der Botschaft, die ich predige. Es geht um Präsenz, um Oneness, wenn ich da vorne stehe. Mich bewege. Mich bewegen lasse. Man muss gar nicht tanzen, klatschen, rufen. Aber in Bewegung sein: z.B. auch einmal hinter dem Redepult hervor kommen, in die Gemeinde gehen, etwas in der Gemeinde zu der Gemeinde sagen. Einfach ganz „da" sein.
Anerkennung/Würdigung: Uns hat beeindruckt, wie die Menschen, die sich als Gläubige (Taufe, Konfirmation, Full Communion etc.) oder als Freiwillige (Deacons, Eldest) der Gemeinde zur Verfügung stellen, gewürdigt werden. Wie die Letzteren jedes Jahr nach vorne gerufen werden, sich zu zeigen, und sich segnen zu lassen von der Gemeinde, die dann ebenfalls nach vorne kommt, um für den Segen die Hand aufzulegen. Das ist eine Art geordnete Menschentraube, die einander Kraft gibt: Wir glauben, dass ihr eure Sache gut macht! Oder wie im gemeinsam gelesenen Bekenntnis für jedes Mitglied der Gemeinde wieder deutlich werden kann, weshalb sie da sind. Eine Art bewusster gemeinsamer Versicherung dessen, was sie als Schwache stark macht. Eindrücklich.
Die Epiklese: In vielen Gottesdiensten bei uns findet sie nicht mehr statt. Der Liturg/die Liturgin bittet in der Epiklese um Kraft, das was sie nun in der Predigt sagen wird, nicht von sich aus sagen zu müssen, sondern von der Kraft Heiligen Geistes dazu ausgerüstet und geleitet zu werden. Damit das Wort Fleisch wird. Auch andere Formen des Gebetes haben uns sehr angesprochen. Z.B. zum Sitzungsbeginn, dann auch zum Abschluss. Ein einfaches Gebet, das einfach den Rahmen gibt für das, was hier passiert: nicht in unserem Namen, sondern in Gottes Namen tun wir, was wir hier füreinander und für andere tun.
Und wirklich zuletzt: Predigt muss Wirkung zeigen. Qualitativ und quantitativ. Wenn Predigt nichts in Bewegung setzt, einfach verpufft, ist das mehr als schade. Sie muss existentielle Bedeutung haben, für den Predigenden/die Predigende, und für die Hörenden. Das Vertrauen in Gott muss in jedem Fall gestärkt werden. Sie soll durch die Woche tragen. Es braucht auch hier Nachhaltigkeit. Die Predigt ist nicht Entertainment.
Nun packe ich meine Siebensachen und freue mich auf zu Hause und auf euch. Bis dann!
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