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Nach diesen 2 1/2 Wochen habe ich mich schon durchaus hier eingelebt. Große Umstellungen gibt es eigentlich kaum, nur manchmal merke ich es, dass wir hier doch auf ca. 1500m leben und am Äquator. Denn gegen 19h ist es fast schlagartig dunkel. Auch gibt es fast jeden Tag ein einstündiges (oder auch mal längeres) Gewitter, dass durchaus heftig ausfallen kann. Ansonsten aber: strahlendster Sonnenschein!!!
Von der Zeitrechnung her bin ich eine Stunde voraus!
Im Kinderheim habe ich sofort angefangen zu arbeiten und seit heute auch im örtlichen Kindergarten, der auf dem Gelände des Heims ist. Die Kinder sind so süß und wunderbar, aber auch einfach Kinder. Mit all ihren positiven und negativen Seiten. Sie lachen, kuscheln und spielen mit mir und untereinander....und dann wiederum schlagen sie sich, sind unfair und drücken sich vorm Lernen. Wunderbar, sie sind Kinder!!! :) In einigen Punkten sind sie aber viel selbständiger als Kinder in Deutschland, zum Beispiel in Bezug auf Verantwortung übernehmen oder Aufgaben im Tagesablauf des Heims. Ich arbeite hier mit Kindern im Alter von 3 Monaten bis ca. 17 Jahren, ein paar von ihnen habe eine geistige Behinderung. Die Gründe für ihren Aufenthalt im Heim sind unterschiedlich, sie wurden ausgesetzt, abgegeben oder auch vernachlässigt.
Im Ort bin ich auch schon herum gekommen (ein bißchen) und versuche in Kontakt zu den Leuten hier zu treten.
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