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It's a rainy day... so könnte man die knapp 11-stündige Fahrt nach Grado umschreiben. War das Wetter bis München noch ganz passabel, locker bis mittel bewölkt, so stellte sich um München nicht nur der erste Stau ein, sondern auch der erste Regen. Ab Salzburg dann Wasserspiele pur! Nein, nicht der gewöhnliche Schnürrlregen, sintflutartig ergoss sich das Nass auf die Autobahn! So heftig, dass selbst unser grosses und schweres Auto manches Mal mit Aquaplaning zu kämpfen hatte. Und das zog sich über die gesamte Strecke bis kurz vor Grado hin; 4 Stunden Gewitter am Stück, die Berge d*** mit Wolken verhangen, nur hin und wieder erhellte ein Blitz den dunkelgrauen Himmel. Einzig die vielen Tunnel boten den Scheibenwischern eine kurze Verschnaufpause und immer wieder blickten wir erwartungsvoll auf das Licht am Ender der Tunnel, ob sich nicht das Wetter gebessert hätte.
Die Webcam hatte um halbe sechs Uhr abends noch einen sonnigen Strand in Grado gezeigt, nun stieg mit jedem gefahrenen Kilometer die Spannung, ob denn nun das Unwetter bis zum Strand reichen würde!
Ab Aquileia war die Stimmung surrealistisch; blickte man nach links, war der Himmel schwarz und Gewitterblitze zuckten über den Himmel, blickte man nach rehts, gen Westen, sah man einen bleichen Feuerball, der den Dunst zu durchdringen suchte und den Himmel in senfgelb einfärbte.
Und der Regen?? Kurz vor Grado, auf dem Damm legte das aufziehende Gewitter eine Verschnaufpause ein, so dass wir trockenen Fußes in unser Hotel kamen und nach einem ersten Abendessen dann in Ruhe und unter dem Funkeln der ersten Sterne das Gepäck hereinbringen konnten!
Ciao Bella Italia, ciao Bella Grado!
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